Additive Fertigungsverfahren
Materialauftrag mit gerichteter Energieneinbringung - Verfahrensvarianten 2 von 2
Ein Beispiel für die koaxiale Werkstoffzuführung ist der im Laser Zentrum Hannover entwicklte koaxiale Laser-Draht-Schweißkopf. Ein Strahlteiler in der Mitte des Bearbeitungskopfes unterteilt den Laserstrahl in 4 Einzelstrahle, die koaxial im gemeinsamen Fokuspunkt wieder zusammen geführt werden. Schutzgläser und ein Schutzgasstrom quer zum Laserstrahl (Crossjet) schützen die Optiken optimal vor hochspritzenden Schweißpartikeln (Prozessemissionen). Zusätzlich ist auch noch die Integration eines Temperaturmessgerätes (Pyrometers) möglich.
Der Kopf ist auch für Laserleistungen größer 4 kW geeignet.
Geeignet für Drahtdurchmesser von 0,6 mm bis 1,6 mm.
Das Gewicht des Bearbeitungskopfes ist mit 5 kg sehr gering.
Vorteile sind:
- Keine Justierarbeiten nach Austausch von optischen Komponenten notwendig.
- Richtungsunabhängiges Schweißen mit Zusatzdraht ist möglich.
- Koaxiale additive Verarbeitung von Glas (SiO2) ist möglich.

