Additive Fertigungsverfahren

Freistrahl-Materialauftrag - Verfahrensprinzip

engl. material jetting (MJT), auch Color Jet Printing (CJP) oder Multi Jet Modeling

Das Ausgangsmaterial (ein Photopolymer) wird auf 30° bis 60° C erwärmt und in den Druckkopf geleitet. Gleichzeitig wird in einer anderen Kammer das Material für mögliche Stützstrukturen erwärmt. Hierzu werden gelartige, wasserlösliche oder auch mechanisch einfach entfernbare Materialien genutzt. Im Druckkopf werden beide Materialien zu einer oder mehreren Düsen geleitet und dort in feinste Tröpfchen zerstäubt. Durch wiederholtes Abfahren der vorgegebenen Kontur entsteht Schicht für Schicht das vorher über CAD-Daten definierte Modell auf der Bauplattform. Mit einer separaten Düse werden Stützkonstruktionen gedruckt, wenn diese erforderlich sind, z.B. bei Überhängen kleiner als 45°. Nach jeder Schicht aufgespritzter Tröpfchen wird das Bauteil unter UV-Licht ausgehärtet. Durch Erwärmen wird das aus Wachs bestehende Stützmaterial geschmolzen und kann so leicht entfernt werden. 

Prinzipskizze des Freistrahl-Materialauftrags

Werkstoffe

Die  Ausgangsmaterialien sind zumeist Photopolymere, seltener auch Thermoplaste oder Hartwachse.



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