Additive Fertigungsverfahren

Schichtlaminierung - Verfahrensprinzip

engl. sheet lamination (SHL), auch Layer Laminated Manufacturing (LLM) oder Laminated Object Manufacturing (LOM)

Patentiert wurde das Grundprinzip des Verfahrens 1996 von der Firma Helisys.

Beim „Sheet Lamination“-Verfahren (Schichtlaminierung, SHL) liegt das Ausgangsmaterial als Folie auf einer Rolle vor. In der Regel ist es Papier oder Kunststoff mit einer Schichtdicke von 80 bis 150 µm. Mittels einer Walze wird ein Kleber aufgebracht und durch gleichzeitiges Anpressen die neue Schicht mit der darunter liegenden Schicht verbunden (laminiert). Zum Aufbringen weiterer Schichten wird die Bauplattform jeweils abgesenkt.

Die Kontur des Bauteils entsteht durch Zuschneiden jeder einzelnen Schicht nach dem Laminiervorgang. Dies erfolgt durch einen Laserstrahl, Heißdraht, Wasserstrahl oder durch ein Messer. Nach dem Entfernen des Verschnitts (Cross Hatches) ist das Bauteil für die Nachbearbeitung z.B. durch Schleifen, Beschichten oder Infiltrieren, bereit.

Prinzipskizze der Schichtlaminierung

Werkstoffe

Das Ausgangsmaterial sind in der Regel vorgefertigte Laminate aus Papier oder Kunststoff.

Vereinzelt werden auch schon Folien aus Metallen (Aluminium), Verbundwerkstoffen oder auch Keramiken eingesetzt.



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