Additive Fertigungsverfahren

Schichtlaminierung - Verfahrensvarianten

Das Ultraschall-Additiv-Fertigungsverfahren (UAM) gehört zu den SHL-Verfahren. Im Unterschied zu SHL werden die einzelnen Schichten nicht verklebt, sondern durch Ultraschall-Schweißtechnik verschmolzen.
Die Verbindung wird in der Fügezone durch Dissipation, Umwandlung von mechanischer Schwingungsenergie in thermische Wärmeenergie, Aufzuschmelzen und unter Aufbringung eines Fügedrucks hergestellt.

Eine weitere Variante ist die selektive Abscheidungslaminierung, Selective Deposition Lamination (SDL).

Der Unterschied liegt in der Art des Zuschnitts. Anstelle eines Lasers oder Wasserstrahls wird zum Zuschnitt ein mechanisches Werkzeug (eine Hartmetallklinge) verwendet.

Das irische Unternehmen MCor stellt Schicht-Laminat-Drucker her, die mit konventionellem DIN-A4-Briefpapier arbeiten. Die Papiere werden aufeinander geklebt, die Schichtkonturen geschnitten und mit konventioneller Drucktechnologie eingefärbt. Die Farben durchdringen die einzelnen Papierlagen und sorgen für eine satte Farbwirkung. Die Betriebskosten sind dadurch besonders niedrig.

Die „Neue Materialien Bayreuth GmbH“ hat das Plattenpresslöten (PPL) entwickelt. Es ist eine Kombination von Löten und Fräsen. Als Grundwerkstoff dienen mit einem Messinglot beschichtete, 4 mm dicke Metallbleche. Die Geometrie jeder einzelnen Schicht (Blech) wird vorher gefräst. Die Bleche anschließend genau übereinander gelegt und durch Kontaktlöten verbunden. Innere Strukturen, wie jede Art von Kanälen können so, ohne aufwendige Nacharbeit, leicht hergestellt werden.



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