Post-Processing für additive Fertigungsverfahren
Automatisiertes Entpacken des Bauteils
Da bei der manuellen Entpulverung hohe Anforderungen an den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit gestellt werden, ist inzwischen eine maschinelle Entpulverung bei vielen Anlagen möglich.
Ein großer Vorteil der maschinellen Entpulverung ist die Minimierung der Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter durch den Wegfall des direkten Kontaktes mit dem Pulver. Die Gefahr von Brand und Explosion wird auch deutlich geringer.
Die mechanische Entpulverung stößt an ihre Grenzen, wenn es sich um sehr große Bauteile (Einzelstücke) handelt, für die es keine Maschinen gibt. Außerdem kann bei unterschiedlichen Bauteilen eine gleichmäßige Reinigungsqualität nicht garantiert werden.
Für die Additive Fertigung von Serienteilen, insbesondere in der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik, hat sich die automatische Entpulverung durchgesetzt. Hier sorgt ein Sensor- und Schnittstellenkonzept für die Überwachung und Protokollierung des gesamten Entpulverungsprozesses.
Für das automatisierte Entpacken der Bauteile haben Anwender die Wahl zwischen:
- Rüttelvorrichtungen
- Rotationstrommeln
- Druckluft
- Absaugung
