Post-Processing für additive Fertigungsverfahren

Oberflächenbehandlung - Übersicht

Bauteile, die additiv gefertigt wurden, sollten ihrer Bestimmung nach umgehend funktionsfähig sein. Die Oberfläche hat unmittelbar nach dem Druck ein sandähnliches, körniges Aussehen und fühlt sich, je nach Verfahren, leicht rau an. Diese Beschaffenheit ist nicht für jeden Anwendungsfall ausreichend. Mit unterschiedlichen Nachbearbeitungsverfahren lässt sich die Oberfläche glätten und veredeln.

Zwei Kriterien entscheiden zusammen über das zu wählende Glättungsverfahren. Der Werkstoff und die spätere Funktion. Glättungsverfahren können wie folgt grob unterteilt werden:

  • Mechanische Verfahren:
    Strahlen, Bürsten, Polieren, Plan- und Gleitschleifen, Abtragen und Polieren mit dem Kurzpulslaser für ebene Flächen (Optiken aus Kunststoff)
  • Physikalische Verfahren:
    Infiltration
  • Chemische Verfahren: 
    Lösungsmittel
Verteilerstück: Das Reinigen der Oberfläche und Nacharbeit der Gewinde im Bauteil ist notwendig. Evtl. auch noch das Einebnen der Anschlussflächen.



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