HSE in der additven Fertigung
Was versteht man unter HSE?
Häufig wird für das Thema Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz das Kürzel HSE verwendet. Wir starten mit einer Begriffsklärung. HSE steht für
Gesundheitsschutz - darunter fällt auch die Gesundheitsvorsorge - dient der langfristigen Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsstörungen und Berufskrankheiten.
Arbeitssicherheit - Maßnahmen des Arbeitsschutzes sind Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit.
Umweltmanagement - befasst sich mit dem Management der Umweltpolitik des Unternehmens und der Einhaltung von behördlichen Auflagen, zum Beispiel
- Energie- und Materialverbrauch
- Emissionen
- Abfall oder Abwasser
Bei HSE geht es also um alle Prozesse und Maßnahmen, die innerhalb des Unternehmens sicherstellen, dass die eingesetzten Verfahren möglichst keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten, die Sicherheit und die Umwelt haben, oder diese durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.
Ein konkretes Beispiel: In einem additiven Fertigungsprozess wird Metallpulver eingesetzt. Beim Umgang mit dem Pulver tragen die Beschäftigten geeignete Schutzkleidung (Gesundheitsschutz), das Pulver wird in einem geeigneten Raum gelagert (Sicherheit) und nicht verbrauchtes Pulver in einer Siebstation wieder aufbereitet und weiterverwendet (Umweltmanagement).


